Fragebogen 2015

Moin,

es folgt der späteste Jahresrückblick für 2015. Der allerletzte. Bei jedem Jahresrückblick, Fragebogen, Top-Ten, Best of, Review oder so ähnlich Dings, Post oder Artikel, den ich Ende letzten Jahres las, dachte ich mir, hey, es ist ja noch 2015. Da kann sich ja noch was tun. Da kann ja noch was kommen. Kurz geblinzelt. War es schon der 8. Januar. Kann ich jetzt noch einen Fragebogen? Schwupps, 14. Januar. Also, bevor ich noch mal blinzele. Hier, mein Fragebogen 2015.

Diesmal habe ich den Fragebogen bei Annika, Anne und Alex gesehen. (Die Formulierungen der Fragen verändern sich im Laufe der Zeit leicht, ich hab die Fragen von Annika übernommen.) Aber den gibt es schon länger. Mindestens seit 2003, bei Franziska. Aber warum mache das eigentlich. Die Fragen sind doch die falschen. (Oder?) Ach, ich mach mal.

Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Das erste Mal seit 2011 wieder. Dafür gleich umso mehr. Letztes Jahr habe ich drei Gürtel verbraucht. (Bei zweien habe ich das  kleinste Loch erreicht, der dritte fiel einfach auseinander. (Nette Geste.))

Haare länger oder kürzer?

Meistens (so auch jetzt) länger als ich wollte. Die Tage, an denen ich zum Friseur wollte, liefen stets ganz besonders rund. Ich habe es vielleicht dreimal zum Friseur geschafft. So lang also in etwa.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Müdigkeitskurzsichtiger.

Mehr Kohle oder weniger?

Büschn mehr.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Äh, büschn mehr. (Dafür, dass es das erste ganze Jahr mit Kind war und wir im August umgezogen sind, aber echt okayisch mehr.)

Mehr bewegt oder weniger?

Viel mehr. Letztes Jahr bin ich dreimillionenfünfhundertzweiundneunzigtausendundachthundertzweiundsiebzig Schritte gegangen. In Zahlen 3.592.872. (So sagt es der Handyschrittzähler.) Und ein paar Mal mit dem Fahrrad bin ich auch gefahren. Die wenigsten gab es im Februar mit 130.683 Schritten, die meisten im November mit 424.155 Schritten.

Der hirnrissigste Plan?

Mit einem sehr kleinen BabyB zu Hause mal eben fertig studieren. In sehr wenig Zeit. Hat aber geklappt. Ich weiß schon nicht mehr, wie. Manchmal schaue ich in der Schublade mit der Diplomurkunde nach. Doch, die liegt da. Verrückt.

Die gefährlichste Unternehmung?

Das Leben. Ich weiß nicht. Irgendwie so alles zusammen.

Die teuerste Anschaffung?

Da fiel mir lange nix ein. Aber dann: neue Matratzen. Sehr fluffig, bequem, fest, reinfallig, angenehm. Also beim Probeliegen. Wenn ich ins Bett gehe, bleiben mir meist noch ein paar Zentimeter am Rand, auf denen ich seitlich so liege, dass ich so grade nicht herausfalle

Das leckerste Essen?

Das Essen hier zu Hause. Essen waren wir so richtig nur ein Mal, das war auch lecker, aber vor Allem gefiel mit der Raum (einer nur für uns zwei) und die schrullig-hanseatische Atmosphäre im Cölln’s.

Das beeindruckendste Buch?

Beim Studienabschluss wieder mehr in der Hand gehabt: die Geschichtlichen Grundbegriffe. Nach dem Studium habe ich nur wenige Bücher gelesen, am stärksten

Der ergreifendste Film?

(Ach, eigentlich ein Thema für mehr als eine Frage. Und mehr als nur einen Film als Antwort. Aber, aus Gründen:) Incendies (von Denis Villeneuve, 2010)

Das beste Lied?

Eine Playlist. happy. Erstes Lied On The Sunny Side Of The Street von Frank Sinatra. Diese Playlist hat mich aus einigen Abgründen wieder herausgeholt. Die achtundvierzig Stunden vor Abgabe der Diplomarbeit quasi durchgehend gehört.

Das schönste Konzert?

Sophie Hunger im Mojo Club.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

BabyB und N. (Vielleicht sogar etwas mehr mit BabyB.)

Die schönste Zeit verbracht mit…?

BabyB und N. Dieses zudrittsein genieße ich sehr.

Vorherrschendes Gefühl 2015?

Euphorie. (Trotz Uni, Umzug, Ärzten und Schlafentzug.)

2015 zum ersten Mal getan?

Kindergartenplatz gesucht. Und noch vieles mehr.

2015 nach langer Zeit wieder getan?

Das dringende Gefühl gespürt, etwas schreiben zu müssen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Die #wartezimmertweets hätten gerne weniger sein dürfen. (Darin stecken bereits zwei Dinge, was drittes fällt mir nicht ein.)

Die wichtigste Sache, von der ich jemand überzeugen wollte?

Du bist gut.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Sie schaffen das, schreiben sie einfach mal.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

(Da bin ich der Falsche, fragt die Anderen.)

2015 war mit einem Wort…?

getanzt

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